Fragen & Antworten

Was bedeutet EMS Training?

EMS bedeutet Elektrische MuskelStimulation. Beim EMS Training erhält Ihre Muskulatur elektrische Impulse, die dem Körper zusätzlich zur eigenen Muskelanspannung (Kontraktion) von außen zugeführt werden. Durch das gleichzeitige Aktivieren von ‚Spieler und Gegenspieler‘ und durch das Aktivieren der sonst schwer erreichbaren Tiefenmuskulatur erfahren Sie ein intensiveres Körpertraining als beim herkömmlichen Training, bei dem die Muskulatur ausschließlich über elektrische Signale vom Gehirn gesteuert wird, um ein Zusammenziehen der Muskeln zu bewirken und somit eine Bewegung auszulösen. Da Sie beim EMS Training gleichzeitig alle großen Muskelgruppen trainieren, handelt es sich stets um ein Ganzkörpertraining. Anfangs führen Sie stehend klassische Übungen wie Kniebeuge oder Ausfallschritt aus. Später gehen Sie in die Bewegung über. Sie arbeiten mit Impulsintervallen im 4-Sekundenwechsel. Anspannung des gesamten Körpers während des Impulses und Entspannung in der Impulspause wechseln sich ab. 

Welche Vorteile hat EMS?

EMS Training wird eingesetzt in Fitnesseinrichtungen sowie in den Bereichen Leistungssport und Rehabilitation. EMS dient dem Muskelaufbau bei gleichzeitigem Fettabbau, der Körperformung , der Gewichtsreduktion, der Linderung und Vorbeugung von Rückenschmerzen, der Ausdauer, der Anregung des Stoffwechsels und der Straffung des Bindegewebes. Patienten der Physiotherapie profitieren von dem gelenkschonenden Muskelaufbau, mit dem bereits kurz nach einer Verletzung/ OP begonnen werden kann. Desweiteren erfährt der Patient bei Rückenbeschwerden oder nach Bandscheibenvorfällen durch das gezielte Rückentraining schnelle Linderung, da auch die Tiefenmuskulatur, d.h. die tiefliegenden und schwer erreichbaren Stabilisatoren trainiert werden. Leistungssportler nutzen EMS ergänzend zu ihrem Training, um z.B. ihre Schnellkraft zu steigern, die durch die enorme Stimulierung der schnell zuckenden Muskelfasern erzeugt wird.
EMS vereint also viele Trainingsziele! Und das in kürzester Zeit: nur 20 Minuten pro Trainingseinheit!

 

Wie fühlt sich EMS Training an?

EMS tut nicht weh. Es ist und soll intensiv zu fühlen sein. Sie verspüren ein starkes Kribbeln auf der Haut und merken, wie sich Ihre Muskulatur zusammenzieht. Die Impulsdauer und somit Muskelkontraktion (unterstützt durch die eigene bewusste Körperanspannung) hält 4 Sekunden an; darauf folgen dann 4 Sekunden Entspannung in der Impulspause. Das Training kann sehr anstrengend sein und möglicherweise einen Muskelkater am nächsten Tag auslösen.

 

Wie nachhaltig ist EMS Training?

Wie beim konventionellen Training kann bei EMS die Nachhaltigkeit auch nur durch ein langfristiges und regelmäßiges Training gewährleistet werden. Die Leistungssteigerung und deren Aufrechterhaltung sind schon bei einem geringen zeitlichen Aufwand von 1 - 2 Trainingseinheiten à 20 Minuten pro Woche möglich. Setzen Sie das Training ab, wird Ihre Muskulatur wie auch beim Absetzen eines konventionellen Trainings nach wenigen Wochen schwächer werden.

Abnehmen mit EMS?

Ja. Zu Anfang des Trainings verlieren Sie an Umfang, später werden die Fettdepots aktiv angegriffen. Durch  den Zugewinn von mehr Muskulatur verbrennt der Körper auch im Ruhezustand mehr Kalorien, d.h. der Energiegrundumsatz erhöht sich. Bei gleichzeitig ausgewogener und gesunder Ernährung reduzieren Sie nicht nur Umfang sondern auch Gewicht. EMS Training ist die perfekte Ergänzung zu einer Ernährungsumstellung mit dem Ziel der Gewichtsreduktion.

Wodurch erzielt EMS Training die Effektivität?

Da es sich beim EMS Training stets um ein Ganzkörpertraining handelt, werden während der 20-minütigen Trainingseinheit alle Muskelgruppen gleichzeitig trainiert. Bei konventionellen Trainingsmethoden trainieren Sie während des Trainings ca. 55-65% Ihrer gesamten Skelettmuskulatur, beim EMS Training hingegen können Sie bis zu 90% Ihrer gesamten Muskulatur erreichen. Der EMS Impuls arbeitet flächendeckender, weil er auch unwillkürlich arbeitende Muskelfasern anspricht, die wir willentlich nicht erreichen können. Zudem aktiviert er die Tiefenmuskulatur. Der Impuls dringt tief in jede einzelne Muskelzelle ein. Trotz kurzer Trainingsdauer resultiert aus der hohen Anzahl der 4 Sekundenintervalle, in denen die Muskeln immer wieder zur Kontraktion angeregt werden. Hochgerechnet auf 20 Minuten ist die Muskelanspannung weit intensiver als beim konventionellen Krafttraining.
 

Was bietet EMS Ganzkörpertraining als Nebeneffekt?

Während des Trainings wird die lokale Durchblutung stark angeregt. Dies wirkt sich positiv auf das Hautbild aus. Durch gezielten Muskelaufbau wird der Körper geformt und auch Cellulite kann effektiv verringert werden. Nach dem Training fühlen Sie sich trotz Anstrengung vital und fit, insgesamt werden Sie leistungsfähiger, beweglicher, gesünder, und Sie ermüden weniger schnell. EMS Training ist zeitsparend und schenkt Ihnen so mehr Freizeit!

Wann stellen sich Ergebnisse ein?

Bereits nach der ersten Trainingseinheit fühlen Sie sich vitalisiert. Eine Verbesserung Ihrer Körperhaltung, eine Verbesserung Ihrer Rückenschmerzen - sofern vorhanden - und erste Erfolge spüren Sie bereits nach wenigen Anwendungen. Muskelaufbau, Reduktion des Körperfettanteils oder Figurdefinition werden nach ca. 10 - 12 Trainingseinheiten mess- bzw. sichtbar - abhängig von Ihrer Veranlagung, Ihrer Ernährung und Ihrer Trainingshäufigkeit und -intensität. Wir empfehlen eine bis zwei Trainingseinheiten à 20 Minuten pro Woche.

EMS für Bauch-Beine-Po?

Ja. B-B-P. Nahezu jede Frau wünscht sich eine schöne Silhouette in diesen Bereichen. EMS Training bietet auch hier eine dauerhafte Verbesserung. Die komplette Rumpf- und Beinmuskulatur wird trainiert, das Bindegewebe wird revitalisiert und dadurch Cellulite reduziert oder sogar beseitigt. Durch Reduktion des Körperfettanteils und durch sanften Muskelaufbau bei gleichzeitig bewusster Ernährung können Sie Ihre BBP-Muskulatur definieren.

EMS in der Rückbildung?

Ja. Mit EMS können Sie sehr schnell und effektiv die tiefe Beckenbodenmuskulatur trainieren. Eine oftmals bestehende Neigung zur Inkontinenz nach der Geburt eines Kindes kann durch EMS Training behoben werden. Außerdem wirkt es positiv auf das während der Schwangerschaft gedehnte Bindegewebe und die gedehnte Haut. In Absprache mit Ihrem Gynäkologen können Sie mit dem Training gegebenenfalls schon etwa sechs Wochen nach der Entbindung beginnen. Das Training wird mit sehr sanften Intensitäten begonnen und kann dann individuell langsam gesteigert werden. 

Schneller Muskelaufbau mit EMS?

Ja. Mit EMS Training kann ein Maximum an Erfolg in kürzester Zeit erzielt werden. Es werden alle Muskelgruppen gleichzeitig trainiert und dabei die Gelenke geschont. Ein Muskelaufbau (Hypertrophie) ist schneller zu erreichen als beim konventionellen Training.  Beim EMS Training haben die Hormone Testosteron und Östrogen einen unterschiedlichen Einfluss auf den Muskelaufbau. Das Hormon Testosteron (höher anteilig bei Männern) bewirkt einen deutlich sichtbaren Muskelaufbau, während sich durch das Hormon Östrogen (höher anteilig bei Frauen) der Muskelaufbau eher als eine Straffung/ Definition der Muskulatur zeigt.

Wie sicher ist EMS Training?

Die elektrischen Impulse liegen im niederfrequenten Bereich. Durch das EMS Training wird nur die Skelettmuskulatur (quergestreifte Muskulatur) aktiviert, während die Organe und das Herz nicht erreicht werden. Auch zahlreiche Studien haben den eindeutigen Nutzen und die absolute Unbedenklichkeit von EMS Training bestätigt. Sportgesunde profitieren vom EMS Training ohne negative Nebenwirkungen. Elektrotherapie ist darüber hinaus seit den 50-er Jahren ein fester Bestandteil klassischer Therapiemethoden. Somit können Sie ohne Bedenken an unseren Geräten vom Weltmarktführer miha bodytec trainieren.

Wer darf kein EMS Training absolvieren?

 

Bei einer der folgenden Erkrankungen darf EMS Training NICHT oder nur nach ärztlicher Freigabe durchgeführt werden: Epilepsie, Herzschrittmacher, Schwangerschaft, schwere Durchblutungsstörungen, Bauchwand- oder Leistenhernie, Tuberkulose, Tumor-Erkrankungen, Arteriosklerose in fortgeschrittenem Stadium, arterielle Durchblutungsstörungen, schwere neurologische Erkrankungen, Diabetes mellitus, fieberhafte Erkrankungen, akute virale oder bakterielle Prozesse, Blutungen, starke Blutungsneigung (Hämophilie), Erkrankung der Leber.